Ende Februar war ich auf dem Journaling-Barcamp in im Beta-Haus in Hamburg. Die Gastgeberinnen haben einen wunderbaren Rahmen geschaffen und es gab zum Auftakt inspirierende Keynote-Impuls von Sünje Lewejohann und Tanja Wehr .

Journaling Barcamp Hamburg

Journaling Barcamp Hamburg; Foto: Tom Dick www.inkblot.de

Ein quirliges, inspirierenden und laut fröhliches Barcamp kann für introvertierte Menschen schon mal eine Herausforderung sein. So habe ich mich entschlossen eine Session für Introvertierte anzubeten: Party im Schneckenhaus – Journalwriting für Introvertierte.

Sessionplan mit "Party im Schneckenhaus

Nicole Woltmann stellt den Sessionplan vor. Foto: Tom Dick www.inkblot.de

 

Wie wohltuend, auf diesem lebendigem Barcamp auch einen stillen Raum für introvertierte Stimmen zu haben. In meiner Session kamen wir in einer ruhigen Atmosphäre zusammen, um über unsere Erfahrungen als Introvertierte zu schreiben und zu sprechen.

Sessionleitung Journalwriting für Introvertierte

Sessionleitung Journalwritig für Introvertierte; Foto: Tom Dick www.inkblot.de

Ein Schreibimpuls lautete: „Introvertiert sein bedeutet für mich …“ – und schnell zeigte sich, wie unterschiedlich, aber auch wie tief diese Erfahrungen sind.

Vielen wurde erneut bewusst, wie viel Kraft es kosten kann, in einer extrovertiert geprägten Welt zu leben. Wir sprachen darüber, wie wichtig es ist, sich selbst treu zu bleiben, die eigene Introvertiertheit anzunehmen und sich nicht ständig an äußere Erwartungen anzupassen.

Ein weiterer Impuls war: „Was tut mir gut – und was hilft mir, bei mir zu bleiben?“ So entstand eine leise, stärkende Runde, die gezeigt hat: Auch im Schneckenhaus kann gefeiert werden – auf die sanfte, authentische Art.

 

Schreibende bei der Barcampsession

Journalwriting zur Party im Schneckenhaus; Foto: Tom Dick www.inkblot.de