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	<title>Schreiben Archive - Doris Reich</title>
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	<description>Flipchartgestaltung  und Biografiearbeit</description>
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	<title>Schreiben Archive - Doris Reich</title>
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		<title>Schreiben statt Scrollen</title>
		<link>https://doris-reich.com/schreiben-statt-scrollen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2026 09:48:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Journal writing]]></category>
		<category><![CDATA[Klarheit finden]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[scrollen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir leben in einer Zeit des permanenten Wischens und Tippens durch und in einer virtuellen und künstlichen Welt. Kein Wunder, dass sich viele nach etwas sehnen, wieder mit den Händen etwas zu tun, langsamer zu werden und wirklich bei sich anzukommen. Dein Gehirn leuchtet mehr auf. Die norwegische Neurowissenschaftlerin Audrey van der Meer (NTNU Trondheim) [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://doris-reich.com/schreiben-statt-scrollen/">Schreiben statt Scrollen</a> erschien zuerst auf <a href="https://doris-reich.com">Doris Reich</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">Wir leben in einer Zeit des permanenten Wischens und Tippens durch und in einer virtuellen und künstlichen Welt. Kein Wunder, dass sich viele nach etwas sehnen, wieder mit den Händen etwas zu tun, langsamer zu werden und wirklich bei sich anzukommen.</p>
<p>Dein Gehirn leuchtet mehr auf. Die norwegische Neurowissenschaftlerin <a href="https://www.ntnu.edu/employees/audrey.meer" target="_blank" rel="noopener">Audrey van der Meer (NTNU Trondheim)</a> hat mit ihrem Team die Gehirnaktivität von Studierenden per hochauflösendem EEG gemessen: einmal beim Tippen, einmal beim Schreiben.</p>
<p>Das Ergebnis: Beim Schreiben mit der Hand vernetzten sich deutlich mehr Gehirnregionen miteinander, vor allem solche, die für Gedächtnis, sensorische Integration und die Verarbeitung neuer Informationen zuständig sind.</p>
<p>Bildlich gesprochen: Beim Schreiben von Hand leuchten gleichzeitig Areale für Bewegung, Sinneswahrnehmung und Erinnerung auf, ein richtiges Netzwerk. Beim Tippen dagegen bleibt oft nur ein kleiner Ausschnitt aktiv, weil das simple, sich wiederholende Drücken einer Taste das Gehirn viel weniger fordert. Du verstehst tiefer, nicht nur mehr.</p>
<p><strong>Du verarbeitest, was dich beschäftigt, auch körperlich.</strong></p>
<p>Besonders spannend für dein Journal wiriting: Der Psychologe <a href="https://doris-reich.com/whats-your-story-eine-frage-fuer-ihr-immunssystem/?utm_source=mailpoet&amp;utm_medium=email&amp;utm_source_platform=mailpoet&amp;utm_campaign=inspirationen-zum-jahresanfang_18" target="_blank" rel="noopener">James Pennebaker</a> fand schon in den 1980er-Jahren heraus, dass Menschen, die mehrere Tage hintereinander über belastende Erlebnisse schrieben, in den folgenden Monaten nur halb so oft zum Arzt mussten wie eine Vergleichsgruppe. Seither wurde dieser Effekt in über 400 Studien repliziert mit einer soliden, wenn auch moderaten Wirkung auf Gesundheit und Wohlbefinden. Die Erklärung: Belastende Gedanken zu unterdrücken, kostet den Körper Kraft. Sie aufzuschreiben, löst diese Anspannung.</p>
<p>Was viele in meinen Workshops intuitiv spüren, ist also auch wissenschaftlich gut belegt: Der Stift auf dem Papier bringt dich auf eine andere Art in Kontakt mit dir selbst. Du kannst damit dein Unterbewusstsein, dein tieferes Wissen anzapfen und hast gleichzeitig einen wirksamen Digital-Detox-Effekt.</p>
<p>Zum Beispiel Morgens in dein Journal zu schreiben, könnte mehr Sinn machen, als sofort zum Smartphone zu greifen und dich in sozialen Medien zu tummeln.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []"><a href="https://doris-reich.com/morgenstund/"><img decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7012" src="https://doris-reich.com/wp-content/uploads/Morgenstund-1024x278.jpeg" alt="" width="1024" height="278" srcset="https://doris-reich.com/wp-content/uploads/Morgenstund-980x266.jpeg 980w, https://doris-reich.com/wp-content/uploads/Morgenstund-480x131.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a></p>
<p><strong>Was das für dich bedeuten kann</strong></p>
<p>Ob Journal writing, Visualisieren oder biografisches Schreiben all diese Formate laden dich ein, für offline zu gehen und ganz bei dir zu sein.</p>
<p>Ich erhalte so oft die Rückmeldung,</p>
<p><strong>wie überraschend klar plötzlich etwas wird, sobald es aufgeschrieben wird. Schreiben führt zu mehr Fokus und weniger Ablenkung und oft zu Erkenntnissen, die sie so nicht erwartet hätten.</strong></p>
<p>Bist du neugierig geworden? Ich freue mich, wenn du (wieder) mit dabei bist, ob im Workshop, bei einem Coaching-Termin oder einfach mit deinem eigenen Journal auf dem Nachttisch.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://doris-reich.com/schreiben-statt-scrollen/">Schreiben statt Scrollen</a> erschien zuerst auf <a href="https://doris-reich.com">Doris Reich</a>.</p>
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		<title>Journal writing für eine klare Kommunkation</title>
		<link>https://doris-reich.com/journal-writing-fuer-klare-kommunikation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 09:58:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[durchdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Klarheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Ach, das kriege ich schon irgendwie vermittelt“, denkst du noch in dem einen Moment, und im nächsten Moment hast du dich schon sprachlich verheddert. Du bekommst Rückfragen zu dem, was du gesagt hast und merkst, dass du das nur vage beantworten kannst. Journal Writing hilft als wichtiges Denkwerkzeug bei der sprachlichen Präzisierung, insbesondere, wenn du [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Ach, das kriege ich schon irgendwie vermittelt“, denkst du noch in dem einen Moment, und im nächsten Moment hast du dich schon sprachlich verheddert. Du bekommst Rückfragen zu dem, was du gesagt hast und merkst, dass du das nur vage beantworten kannst.</p>
<p>Journal Writing hilft als wichtiges Denkwerkzeug bei der sprachlichen Präzisierung, insbesondere, wenn du Themen, Argumente und Gedanken für andere zugänglich machen möchtest.</p>
<p>Gedanken werden beim Schreiben klarer, oft erkennst du auch, wo du noch Lücken hast oder oder wo du schwimmst. Du kannst Argumente vorweg nehmen und Situation gedanklich durchspielen.</p>
<p>Gedanken, Ideen, Argumente, alles, was vorher unscharf und vage in deinem Kopf rumschwirrte, wird über das Schreiben geschärft und geformt. Und genau dieser Transfer macht deine Kommunikation klarer.</p>
<p>Du weißt, was du sagen willst, warum du es sagen willst und wie es bei deinem Gegenüber ankommen könnte.</p>
<p>Beim Schreiben findest auch deinen eigene Stimme und Sprache und wirkst damit in Deiner Komunnikation glaubwürdig.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Einmal schriftlich „durchdacht und -wirkt“, kannst du gelassener, bewusster und präziser in Gesprächen und Diskussionen kommunizieren.</p>
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		<title>Schreibimpuls mit Sommerlaune</title>
		<link>https://doris-reich.com/schreibimpuls-mit-sommerlaune/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2025 12:57:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energie tanken]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerlaune]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Juni lädt dazu ein, sich auch dem Sommer zu überlassen. Vor wenigen Tage war Mitsommer und die Tage werden ab diesem Zeitpunkt schon wieder kürzer. Genießen wir also den Sommer, überlassen wir uns seinen warmen Brisen und der Abkühlung mit einem Bad im See, Meer oder Freibad. Der Sommer lädt uns ein, sommerlaunig zu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Juni lädt dazu ein, sich auch dem Sommer zu überlassen. Vor wenigen Tage war Mitsommer und die Tage werden ab diesem Zeitpunkt schon wieder kürzer. Genießen wir also den Sommer, überlassen wir uns seinen warmen Brisen und der Abkühlung mit einem Bad im See, Meer oder Freibad.</p>
<p>Der Sommer lädt uns ein, sommerlaunig zu sein, den ersten Kaffee am Morgen im Garten oder auf dem Balkon zu genießen, barfuß im Gras zu laufen und uns, wann immer es geht, durch das Leben treiben zu lassen.</p>
<p>Warum? Die Sommerenergie zu tanken hilft uns, in den folgenden Jahreszeiten, insbesondere im Winter, genug Kraft zu haben für die wilden Winde im Innen und Außen. Der Winter ist oft fordernd, <strong>der Sommer ist großzügig</strong>. Er verschenkt Energie. Wir dürfen sie annehmen und in uns speichern.</p>
<p>Das wilde Sommerkind frei lassen und mal wieder lustige oder entspannte Dinge tun: Sich jubelnd ins kühle Nass stürzen, neue Eissorten ausprobieren, wandern in unbekannten Gebieten, Blumen pflücken, sich Kirschen ans Ohr hängen, spielen, tanzen…</p>
<p><strong>Schreibimpuls:</strong></p>
<p>Nimm Dir Zeit und finde einen ruhige Platz zum Schreiben. Stelle den Timer auf 20 Minuten und schreibe (suche Dir den Impuls raus, der in Dir die höchste Resonanz auslöst):</p>
<p><b>Mein schönster Sommer</b></p>
<p>Oder</p>
<p><b>Sich dem Sommer überlassen</b></p>
<p>Es gilt: Erster Gedanke, bester Gedanke.</p>
<p>Wenn Du nach 20 Minuten fertig bist, lies Dir Deinen Text noch mal laut vor. Und ergänze kurz folgenden Satz:</p>
<p>Der Sommer lädt mich ein…</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zylinderkopdichtung</title>
		<link>https://doris-reich.com/kreatives-schreiben-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jun 2025 08:19:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Verrücktheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieses Wort haben mir die Wortameisen eines nachts auf die Bettdecke geworfen: Zylinderkopfdichtung Den Zylinder vom Kopf lüften und darunter den Hasen im Nest finden. Die IMAGIEnation verdichten und sich wie Alice im Wunderland fühlen. Mit dem Hasen Kaffeetrinken und wissen, nicht mehr alle Tassen im Schrank zu haben. Auch ein schöner Zustand. Am Anfang [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Wort haben mir die <a href="https://doris-reich.com/kribbeln-im-kopf/" target="_blank" rel="noopener">Wortameisen</a> eines nachts auf die Bettdecke geworfen:</p>
<p><strong>Zylinderkopfdichtung</strong></p>
<p>Den <strong>Zylinder</strong> vom <strong>Kopf</strong> lüften und darunter den Hasen im Nest finden.<span class="Apple-converted-space"><br />
</span>Die I<strong>MAGIE</strong>nation ver<strong>dichten</strong> und sich wie Alice im Wunderland fühlen.<br />
Mit dem Hasen Kaffeetrinken und wissen, nicht mehr alle Tassen im Schrank zu haben.<br />
Auch ein schöner Zustand.</p>
<p>Am Anfang war die Freude und zu ihr kehre ich spielerisch zurück.</p>
<p>Mich in neue Tiefen locken lassen und von Buchinsel zu Buchinsel driften.<br />
Die weiblichen Kräfte an Bord. Unter Junos wachsamer Fürsorge der kindlichen Angst, Rettungsring der Ins<strong>PIRAT</strong>ion zu werfen.<br />
Die Piratin aus dieser mit ins Boot holen und mit ihr ins Ionische Meer segeln.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Dem Walgesang aus dem tiefen Ozean der Seele lauschen und seine Botschaft Noitiutni am Meeresspiegel als Intuition, entziffern.</p>
<p>Mit Schiller die höchste Trumpfkarte ausspielen und die eigene Verrücktheit umarmen.</p>
<p>Am Anfang war die Freude und zu ihr kehren wir spielerisch zurück.</p>
<p>Können wir das so stehen lassen?<br />
Wir können können.</p>
<p>____________________________</p>
<p>Dieser Text ist während meiner Schreibreise mit <a href="https://liane-dirks.de" target="_blank" rel="noopener">Liane Dirks</a> in <a href="https://www.televrin.com" target="_blank" rel="noopener">Nerezine</a>, Kroatien, entstanden. Ich habe in verschieden Büchern geschrieben und wollte wieder mehr Freude beim kreativen Tun finden.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was ich gemeistert habe</title>
		<link>https://doris-reich.com/was-ich-gemeistert-habe-gastbeitrag-von-esther-winking/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jan 2025 07:37:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biografiearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken ordnen]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsterkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwirksamkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gastbeitrag von Esther Winking, Altenberge Ich sitze nun hier… in einem Schreibkurs. Das Schreiben, ja, das liegt mir, ich kann mir Zeit nehmen, meine Gedanken ordnen oder aber das Gegenteil tun, sie unkontrolliert auf das Papier fließen lassen, von einem Satz zum nächsten hangelnd, ohne zu wissen, was mir als nächstes  wohl in den Sinn [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://doris-reich.com/was-ich-gemeistert-habe-gastbeitrag-von-esther-winking/">Was ich gemeistert habe</a> erschien zuerst auf <a href="https://doris-reich.com">Doris Reich</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Gastbeitrag von Esther Winking, Altenberge</em></strong></p>
<p>Ich sitze nun hier… in einem Schreibkurs. Das Schreiben, ja, das liegt mir, ich kann mir Zeit nehmen, meine Gedanken ordnen oder aber das Gegenteil tun, sie unkontrolliert auf das Papier fließen lassen, von einem Satz zum nächsten hangelnd, ohne zu wissen, was mir als nächstes<span class="Apple-converted-space">  </span>wohl in den Sinn kommt. Unkontrolliert? Nein, nicht so ganz. Denn mittlerweile weiß ich ja, dass ich diese meine Zeilen nicht für mich behalte, sondern sie am Ende teile, mit dem kleinen feinen Grüppchen meiner Mitschreiberinnen. Und dabei lerne, von den anderen und über mich.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Gemeistert habe ich das Schreiben noch nicht – aber es ist ja auch noch keine Meisterin vom Himmel gefallen. Noch immer ist da die Angst in den ersten Sekunden, wenn das neue Thema verkündet wird: Und was, wenn mir nichts einfällt? Nun, dann halte ich mich an den Rat aus den ersten Stunden und bringe meinen aktuellen inneren Dialog zu Papier. Was mir gelungen ist: Ich habe den Mut mich zu öffnen, meine Gedanken mit den Anwesenden zu teilen und ich finde Gefallen daran, Gemeinsamkeiten zu entdecken und Unterschiede, mich zu erfreuen, an dem, was die anderen aus dem Impuls gemacht haben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Gemeistert – mich selber loben fällt mir schwer. Eigenlob stinkt – das fiel auch in der letzten Stunde. In den Tagen darauf begegnete mir das Zitat wieder, in einer leicht veränderten Variante: Eigenlob <i>stimmt</i>! Ich musste an meinen Schreibkurs denken und erfreute mich, dass ich mich weiterhin mit Neugier und Freude darauf einlassen kann und dass es hier um Erkenntnisse geht, um das Eintauchen in die Vergangenheit, um neue Sichtweisen und um Selbstwirksamkeit, weil ich die Macht habe, dem Erlebten meinen Stempel aufzudrücken, indem ich es auf meine Weise schildere und heraushebe, was mir gefällt, oder was mir eben nicht gefallen hat. Ich kann es wieder ans Licht holen und sogar teilen mit anderen, andeutungsweise oder klar, in Metaphern, Bildern oder real erlebten Szenen.</p>
<p>In meinem Alltag ärgere ich mich bisweilen, wenn laute Stimmen ihre Sichtweise zur allgemeingültigen erklären. Hier nehme ich mir die Zeit und erforsche meine Sicht der Dinge und genieße es, die Zeit zu haben und die Muße und den Blick für die Details und erlaube mir, mir die Zeit zu nehmen, die ich brauche, um Erlebtes zu durchdringen und einzuordnen.</p>
<p>Meisterschaft? Strebe ich die hier an? Ja, doch, ich möchte mehr lernen. Mich auszudrücken. Mir gute Fragen zu stellen. Impulse zu finden und auf meine Art mit den Worten zu jonglieren. Daher applaudiere ich mir selbst, dass ich den Weg hierher gewagt habe und Euch, dass ihr die Atmosphäre schafft, in der ich mich / wir uns ausprobieren dürfen und versinken dürfen in vergangenen Momenten. Diese zu teilen ist ein echter Schritt nach vorne für mich.</p>
<p><em>Text von Esther Winking aus dem Workshop <a href="https://doris-reich.com/biografisch-arbeiten/lebenskraft-wiederentdecken/" target="_blank" rel="noopener">Die eigenen Lebenskraft (wieder-)entdecken</a>.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://doris-reich.com/was-ich-gemeistert-habe-gastbeitrag-von-esther-winking/">Was ich gemeistert habe</a> erschien zuerst auf <a href="https://doris-reich.com">Doris Reich</a>.</p>
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